Trödeln für Uganda

Ein voller Erfolg: Fast 600 Euro für das Krankenhaus in Obiya Palaro in Ostuganda

Schülerinnen und Schüler des AWG auf dem Allerheiligenmarkt in Sassenbergdscf3907

An diesem regnerischen und kalten Sonntag im November schellte der Wecker sehr früh: Bereits um halb sieben machten sich die ersten Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums auf den Weg zu ihrem Stand auf dem Allerheiligenmarkt in Sassenberg und packten aus, was sie in den letzten Wochen gesammelt hatten und heute anbieten konnten: Bücher, Spiele, CDs, Taschen, Kleidung, Glas, Keramik und Porzellan, sowie Weihnachtsschmuck und sogar ein paar Kleinmöbel.

dscf3884-2Deutlich und für jeden sichtbar war über ihrem Stand zu lesen, dass sie nicht für sich selbst, sondern für das Uganda-Projekt ihrer Schule dort standen, und so fragte mancher Passant nach und bekam einen Flyer mit Informationen zum Projekt in die Hand gedrückt.

img_0927Die Schülerinnen und Schüler hatten den Tag im Vorfeld in mehrere Schichten am Stand aufgeteilt, so dass dieser rund um die Uhr von 7 – 17 Uhr besetzt war. Einigen gefiel es aber so gut, dass sie länger blieben, sich als wahre Verkaufsgenies entpuppten und ihre Klassenkameraden unterstützten. Einige ihrer Lehrer vom AWG kamen auch vorbei und durften den Stand natürlich erst wieder verlassen, nachdem sie etwas gekauft hatten – ob sie es nun brauchen konnten oder auch nicht…

dscf3898-2Leider gab es hin und wieder ein paar Schauer, aber die Schülerinnen und Schüler konnten sich glücklicherweise immer wieder ganz in der Nähe bei einer Mitschülerin  aufwärmen. Sie priesen ihre Waren unverdrossen an, so dass tatsächlich ein Großteil über den Ladentisch ging. img_0915Die Klassensprecherin konnte am Ende des Tages zusammen mit dem Vorsitzenden der Uganda-Hilfe weit über 500 Euro zählen. Auch im aufgestellten Spenden-Elefant waren noch etwa 80 Euro, so dass sich der Einsatz auf dem Allerheiligenmarkt in Sassenberg wirklich gelohnt hat.

img_0920Ein großes Dankeschön geht an alle, die der Klasse geholfen haben, danke für die Organisation eines Platzes auf dem Markt, für die Bereitstellung eines Anhängers, für den Transport der Sachen, für heiße Getränke, einen warmen Ofen  etc.

Aus Uganda schickte Father Cyprian, der die Klasse von seinen Besuchen am AWG ganz gut kennt, noch am selben Abend eine SMS: „This is fantastic, thanks a lot for the trememdous work well done. Blessings to you all. Greetings from St. Mauritz Obiya Palaro.”


Die 8. Klasse des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums „trödelt“ auf dem Allerheiligenmarkt in Sassenberg für das Ugandaprojekt der Schule

Sonntag, 6. November, 7 – 17 Uhr

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Klasse 8 mit Besuch aus Uganda, Matthew Odong

Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums zeigen immer wieder großes Engagement, wenn es um das Ugandaprojekt ihrer Schule geht. Father Cyprian aus Uganda und auch ihre Klassenlehrerin haben viel aus dem afrikanischen Land erzählt und jede Menge Bilder gezeigt, so dass die Schülerinnen und Schüler verstanden haben, wie sehr die Menschen im Norden Ugandas nach wie vor Hilfe brauchen und wie sehr Projekte und Aktivitäten hier den Menschen in St. Mauritz Obiya Palaro helfen können.

Kinder in St. Mauritz Obiya Palaro an der vom AWG gesponserten Wasserpumpe
Kinder in St. Mauritz Obiya Palaro an der vom AWG gesponserten Wasserpumpe

Der neueste Plan: Die Klasse wird auf dem Allerheiligenmarkt in Sassenberg Trödel verkaufen und mit dem Erlös den Krankenhausbau in St. Mauritz Obiya Palaro unterstützen.
Die bereits bestehende Medizinstation wird gerade zu einem kleinen Krankenhaus ausgebaut, um die medizinische Versorgung der Bevölkerung vor Ort weiter zu verbessern.
Seit ein paar Tagen sammeln die Schülerinnen und Schüler nun Dinge, die sie verkaufen wollen und da ist so einiges zusammengekommen: Bücher, alte Teddys, Spielzeug, Platten und Cds, Tischdecken, Weihnachtsschmuck, Porzellan, Kleidung und vieles, vieles mehr.
Herzliche Einladung, am Sonntag, dem 6. November am Stand der Klasse in Sassenberg auf der Schürenstraße 44 vorbeizuschauen und natürlich auch etwas zu kaufen, so dass sich der Einsatz für alle lohnt. Die Schülerinnen und Schüler werden von 7 – 17 Uhr im Einsatz sein.

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