Aktion Tagwerk

Aktion Tagwerk am Augustin-Wibbelt-Gymnasium: Es geht neben Uganda auch um Bildungseinrichtungen in Burundi, Elfenbein-küste, Ghana, Ruanda, Südafrika.

Jobs für arbeits- und spendenwillige Schülerinnen und Schüler in Warendorf gesucht

Die SchülerinIMG_0417 (2)nen und Schüler der Mittel-stufe des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums konnten sich kurz vor den Osterferien über Unterricht der ganz anderen Art freuen: Zwei Gäste aus Südafrika und zwei junge Deutsche, alle vier Mitarbeiter der ´Aktion Tagwerk`, haben über die aktuelle bundesweite Kampagne informiert: Es geht wieder darum, Bildungsprojekte zu unterstützen, und zwar in sechs Ländern Afrikas: Burundi, Elfenbeinküste, Ghana, Ruanda, Südafrika und Uganda.

Die Aktion steht in diesem Jahr unter dem Leitwort ´vernetzen, verbinden, verändern`, denn auch in Afrika spielt das Handy eine enorm große Rolle im Bereich der Kommunikation. Und das war bereits die erste Information, die den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern neu war. Charlotte von Wülfingen, Projekt-mitarbeiterin bei ´Aktion Tagwerk`, betonte in diesem Zusammen-hang, dass es eben viele Seiten Afrikas gebe und es nicht nur der arme, völlig unterentwickelte Kontinent sei.

Zunächst gab es jede Menge Infos, z.B. über ´Human  Help Network´ und ´Brot für die Welt`, die Partner der ´Aktion Tagwerk`; dann über die sechs Länder in Afrika, die mit Bildungseinrichtungen unterstützt werden, und natürlich über die Möglichkeiten, wie Schüler überhaupt helfen können.

Besonders interessant wurde es aber, als die zwei Gäste aus Südafrika den Schülerinnen und Schülern über sich erzählten: Beide haben durch ´Aktion Tagwerk` die Möglichkeit erhalten, eine Schule zu besuchen und beide setzen sich jetzt für soziale Projekte ein. Und in diesem Jahr begleiten sie das Infomobil von Aktion Tagwerk, um junge Menschen in ganz Deutsch-land für das Mitmachen bei ´Aktion Tagwerk` zu motivieren. Und das ist ihnen gelungen:  Nicht nur, dass sie ein afrikanisches Lied sangen und trommelten, sie zeigten auch einen Tanz aus der Zeit ihrer Vorfahren, die in Südafrika in den Gold- und Kohleminen arbeiten mussten. Dazu zogen sie sich Gummistiefel an und setzten Helme auf, denn das war gleichsam die Arbeitskleidung der Minenarbeiter in Südafrika, mit der sie darüber hinaus demonstrierten: Wir gehören zusammen.

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Nach spannenden 45 Minuten zogen die Schülerinnen und Schüler zusammen mit den Gästen aus Südafrika tanzend und singend aus dem Klassenraum.

Nach den Osterferien werden sich die Klassen der Mittelstufe des AWG Jobs in Warendorf und Umgebung suchen, um einen Tag lang für Afrika zu arbeiten. Ihren Lohn für ihre Arbeit werden sie für Bildungseinrichtungen, also für Jugendliche in ihrem Alter in Afrika, spenden.

Dass 50% des Geldes an das schuleigene Uganda-Projekt fließen wird, ist eine weitere gute Nachricht…

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