Bericht Theaterbesuch italienisch & deutsch

Ein Bericht über den Theaterbesuch der Q2 2012 auf italienisch mit deutscher Übersetzung:

Teatro: Storia di una famiglia   di Antonia Devic

Il corso di italiano a teatro.
Der Italienischkurs der Q2 beim Besuch des Theaters.

Il 9 novembre 2012 un corso di italiano della tredicesima classe ha visitato un’opera teatrale in italiano al teatro „Städtische Bühnen“ di Münster. Per tanti degli studenti il questa è stata un´esperienca nuova e interessante. I tre attori sono molto autentici. Durante la presentazione sono pochi oggetti di scena. Solamente un tavolo e tre sedie. Cosí il pubblico può concentrarsi sulle espressioni facciali, i gesti e il linguaggio. Mentre un personaggio spiega o dice qualcosa, almeno un altro personaggio mostra questa narrazione con i gesti e con la mimica. Generalmente l´arte della presentazione è esagerata e in qualche parte è molto divertente. Le opinioni degli studenti sono diverse, ma tuttavia è stato interessante. L‘opera, che si chiama „Storia di una famiglia“ tratta della una madre, un padre e della loro figlia.   Sono una famiglia. La ragazza si chiama Beatrice e fa ginnastica. Prima la famiglia è sul paco solo con luce e musica. Dopo, l‘opera comincia con una introduzione di Beatrice. È una tipica famiglia italiana. La     madre sta in casa, mentre il padre deve lavorare per la famiglia. Vogliono che Beatrice raggiunga molto nella sua vita e che lei sempre dia il suo meglio. Il padre le chiede che cosa vuole essere nella vita: Una pecora debole o un toro forte. Beatrice decide che è un toro. Questa pressione per riuscire ha conseguenze. La famiglia vive solo nel quotidiano. Inoltre ogni giorno i membri della famiglia parlano meno tra loro. Il messaggio del teatro è che i genitori non dovrebbero forzare i loro figli per avere successo, perché dopo la famiglia diventa meno importante per tutti. L’intenzione del pezzo fa riflettere. È giusto che i genitori mettano i loro figli sotto pressione per spingerli al massimo delle prestazioni quando la vita familiare deve essere poi ripristinata?

Theater : „Storia di una famiglia“ , Antonia Devic, Q2

Il corso di italiano a teatro.
Der Italienischkurs der Q2 beim Besuch des Theaters.

Am 09.November.2012 hat ein Italienischkurs der Jahrgangsstufe 13 des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums unter Aufsicht von Frau Terio ein Theaterstück in Münster („Kleines Haus“) besucht. Das Stück, namens „Storia di una famiglia“ ist durchgehend auf Italienisch. Entsprechend war es für einen großen Teil der Schülerinnen und Schüler eine neue und interessante Erfahrung. Besonders um eine Selbsteinschätzung der bisher erlernten Sprachkenntnisse zu gewinnen. Die drei Charaktere sind sehr authentisch. In der Aufführung werden die Requisiten auf lediglich einen Tisch und drei Stühle beschränkt. So können sich die Zuschauerinnen und Zuschauer auf das Wesentliche, sprich Gestik, Mimik und Sprache konzentrieren. Während ein Charakter etwas erzählt, wird dies parallel von mindestens einem weiteren durch Gestik und Mimik dargestellt. Hinzu kommt, dass viele Szenen wiederholt werden. Dabei wird es immer schneller, lauter und hektischer. Nichts desto trotz trägt diese Art der Darstellung erheblich zur Verbesserung des Verständnisses bei, da man nicht nur hört, sondern auch sieht was passiert. Obwohl auch viel gelacht wurde, sind sich die Schülerinnen und Schüler des Italienischkurses nicht einig. Die Meinungen über das Theaterstück, besonders in Bezug auf die übertriebene Darstellungsweise, gehen erheblich auseinander. Dennoch ist es eine gute Erfahrung gewesen. In dem Theaterstück geht es um eine typische italienische Familie, bestehend aus Mutter, Vater und Tochter. Bei den Eltern findet sich eine stereotypische Rollenverteilung. Die Frau ist hingebungsvolle Hausfrau und Mutter, während der Mann arbeiten geht und als Oberhaupt der Familie präsentiert wird. Ihre Tochter ist Turnerin. Beide Elternteile, besonders der Vater, fordern von ihr sich als Lebensziel zu setzen, immer die Beste zu sein. Doch dieser Erfolgsdruck, der durch die Eltern ausgeübt wird, hat Folgen. Das gesamte Familienleben leidet darunter. Sie verfallen dem Alltag und die Familienmitglieder reden von Zeit zu Zeit immer weniger miteinander. Schlussendlich findet gar keine Kommunikation mehr statt und die Beziehung der Familie bricht auseinander. Die Intention des Stückes ist es also die Zuschauer zum Nachdenken anzuregen. Ist es richtig von Eltern, die eigenen Kinder unter Druck zu setzen und sie zu Höchstleistungen zu drängen, wenn dafür das Familienleben zurückgestellt werden muss?

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