Canterbury 2013

„It’s raining cats and dogs“ so der erste Eindruck beim Betreten britischen Bodens. Doch nach dieser ersten Taufe fühlten sich die beiden Englisch Leistungskurse des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums sofort  herzlich aufgenommen in der Gemeinschaft der Engländer. Diese durften alle beim Schnuppern studentischen Lebens auf dem Campus der Universität von Canterbury erleben. Untergebracht Studenten-Einzelzimmern waren alle positiv überrascht von diesen Unterkünften.  Auch das gemeinsame Einkaufen und das Kochen in den für sechs Personen eingerichteten Gemeinschaftsküchen bedeutete für viele eine neue positive Erfahrung. Britisches Leben und Kultur konnten in den nächsten vier Tagen bei zahlreichen Unternehmungen studiert werden. So stand zum Beispiel nach einer Stadtführung durch die reizvolle, noch stark mittelalterlich geprägte, Innenstadt von Canterbury die Besichtigung der dortigen Kathedrale und der sich daran anschließenden ältesten Schule Britanniens, der King’s School, auf dem Programm. Ein anderer Ausflug ging in das nahe gelegene Dover mit seiner massiven, weiträumigen Burganlage und den tief in die Kreidefelsen gehauenen unterirdischen wartime tunnels. Fehlen durfte zudem natürlich auch nicht eine ganztägige Fahrt in das nur knapp 100 km entfernte London, wobei neben einigen zu Fuß erkundeten und mit Referaten vorbereiteten touristischen Attraktionen wie Tower, Westminster oder Buckingham Palace vor allem eine Führung durch das Globe Theater mit Proben für ein modernes Theaterstück im Mittelpunkt stand. Hier erfuhren die Schüler und Schülerinnen hautnah, wie lebendig Shakespeare nicht nur zu seiner Zeit war, sondern auch heute noch ist. Abschließend konnten sie dann in Kleingruppen weitere Aspekte der Welt- und Olympiastadt London erschließen. Wie wechselhaft das Wetter in England sein kann, erfuhr die Gruppe dann am letzten Tag ihres Englandbesuches. Der Sommer kam zurück, so dass sich am Strand oder in den Cafés  des Seebades Broadstairs auch das englische Freizeitverhalten gut erleben ließ. Obgleich die Zeit für die Studienfahrt knapp bemessen war, konnten die Schüler viele Aspekte des englischen Lebens erfahren und gestärkt und um manche Eindrücke reicher in das Schulleben daheim zurückkehren.

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