Zeitzeugen

Eine Ausstellung des Leistungskurses Kunst der Jahrgangsstufe Q2 des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums vom 02. Juli bis 29. August 2014 in der Stadtbücherei Warendorf

 

Entstanden sind die Arbeiten innerhalb einer Projektreihe, in der sich die Schülerinnen und Schüler unter der Themenstellung „Der Mensch im Spannungsfeld gesellschaftlicher und politischer Krisenerscheinungen“ mit dem Maler Otto Dix (1891-1969) auseinandersetzten.
Die Stadt Warendorf präsentiert in den Räumen der Stadtbücherei eine Ausstellung mit Kohlezeichnungen, die im Leistungskurs Kunst der Jahrgangsstufe Q2 am Augustin-Wibbelt-Gymnasium entstanden sind. Die beeindruckenden Werke werden ab dem 2. Juli (Mittwoch) im Lesecafé und den Fluren der Stadtbücherei zu sehen sein.
Entstanden sind die Arbeiten innerhalb einer Projektreihe, in der sich die Schülerinnen und Schüler unter der Themenstellung „Der Mensch im Spannungsfeld gesellschaftlicher und politischer Krisenerscheinungen“ mit dem Maler Otto Dix (1891-1969) auseinandersetzten. Dazu die Schüler selbst: „Otto Dix hat sich in seinem malerischen Werk unter anderem mit seinen Kriegserlebnissen im Ersten sowie im Zweiten Weltkrieg auseinandergesetzt und sich mit Menschen aus der Weimarer Republik beschäftigt. Im Rahmen der theoretischen Besprechung der Dix-Bilder haben wir Menschen aus unserem Umfeld zu ihren Kriegserfahrungen befragt und ihnen von Dix‘ Werken erzählt.“
Die in der Stadtbücherei zu sehenden naturalistischen Kohleporträts und Texte zeigen die schriftlichen und zeichnerischen Ergebnisse dieser Gespräche. „Die Schilderung von Bombenhagel, Zerstörung, Todesangst und Hungersnot haben die Schülerinnen und Schüler wohl tief bewegt“, betont Horst Breuer, Leiter des Kulturbüro Warendorf, der die Arbeiten gemeinsam mit Ute Heimeshoff, Kunstlehrerin am Augustin-Wibbelt-Gymnasium, zusammengestellt hat. Denn anders scheint es nicht erklärbar, dass die beeindruckenden Schülerarbeiten eine so emotionale Tiefe haben.
Im Rahmen einer Vernissage am Mittwoch (2. Juli) um 18.30 Uhr in der Stadtbücherei werden die Arbeiten erstmals öffentlich gezeigt. Sie sind während der Öffnungszeiten noch bis zum 29. August zu sehen.

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