Aus Verteilerkästen werden Kunstobjekte

Bild Verteiler
Das Bild zeigt (v. l.) Renate Schulze Versmar (Kunstkreis Warendorf), Anja Hummel (Öffentlichkeitsarbeit Stadtwerke), Johannes Schwöppe (Geschäftsführer Stadtwerke), Karl-Josef Ludorff (Fördergemeinschaft Wohngebiet Düsternstraße / Diekamp), Ute Heimeshoff (Kunstlehrerin AWG), Hartmut Gispert (Vorsitzender Fördergemeinschaft Wohngebiet) und Eva Freisfeld (Kunstlehrerin AWG).

Aus Verteilerkästen werden Kunstobjekte
– Sie sind mausgrau, oftmals wild beschmiert oder witterungsbedingt mit Grünspan überzogen: Die meist wenig ansehnlichen Strom- und Telefonverteilerkästen bieten selten einen schönen Anblick. Doch das soll sich jetzt ändern – zumindest im Wohngebiet von Düsternstraße / Diekamp.

Mit Hilfe des Pilotprojekts „Street Art“, das von den Stadtwerken Warendorf und der Fördergemeinschaft Wohngebiet Düsternstraße / Diekamp ins Leben gerufen wurde, sollen die Kästen jetzt ins rechte Licht gerückt werden – zuerst im Wohngebiet Düsternstraße und Diekamp, später in ganz Warendorf. „Wir suchen jetzt Künstler und kreative Ideen, um zunächst neun Stromkästen an sieben Standorten im Wohngebiet bis Ende des Jahres in Kunstwerke zu verwandeln“, erläuterte der Geschäftsführer der Stadtwerke, Johannes Schwöppe, gestern bei einem Pressegespräch.
Dabei sollen die Motive so gewählt werden, dass sich die Kästen ihrer Umgebung anpassen und mit ihr verschmelzen. „Schön, aber nicht zu auffällig sollen sie sein, politische Botschaften und Schriftzüge jeglicher Art sind nicht erwünscht“, betonte Schwöppe.
Die Entwürfe können abgegeben oder per Post gesendet werden an: Stadtwerke Warendorf, „Street Art“, Hellegraben 25, oder an Karl-Josef Ludorff, Düsternstraße 21, Warendorf.
„Das Interesse an diesem Projekt ist enorm. Wir freuen uns, dass bereits drei Kunst-Leistungskurse des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums eifrig dabei sind, Entwürfe zu kreieren“, berichtete Karl-Josef Ludorff von der Fördergemeinschaft Wohngebiet Düsternstraße / Diekamp und Leiter des Projekts. „Aber auch weitere Interessierte sind willkommen und können Entwürfe einreichen“, sagte Ludorff.

Zeitungsartikel zur Auswahl der Jury:

Artikel Glocke Artikel WN

 

Die Umsetzung der ersten ausgewählten Entwürfe fand Anfang November 2014 statt. Bei sonnigem Wetter machten sich die Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit an die Arbeit. Nach Reinigung und Grundierung der Verteilerkästen erfolgte die Umsetzung der Entwürfe in die Tat. Unterstützung fanden sie dabei durch die Anwohner, die es sich nicht nehmen ließen mit anzupacken oder für die Verpflegung der Künstlerinnen und Künstler zu sorgen.

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