Von links: Beate Grabowski-Gallus (AWG), Jana Müller (Missio-Truck), Hans Georg Hollenhorst (Referat Weltkirche), Jens Hagemann (Schulseelsorger), Thomas Lins (Bischöfliche Realschule)

Missio-Truck

Von links: Beate Grabowski-Gallus (AWG), Jana Müller (Missio-Truck), Hans Georg Hollenhorst (Referat Weltkirche), Jens Hagemann (Schulseelsorger), Thomas Lins (Bischöfliche Realschule)

Der Missio-Truck ´Menschen auf der Flucht` an zwei Schulen in Warendorf: Die Bischöfliche Realschule und das Augustin-Wibbelt-Gymnasium greifen das Thema Flucht und Flüchtlinge intensiv auf.

Eigentlich war der Truck bereits für das ganze Jahr 2015 komplett ausgebucht und nur durch einen glücklichen Zufall konnten die beiden Warendorfer Schulen in der Woche vor Ostern einspringen. Das ist zwar ein wenig kurzfristig, aber diese Chance wollte sich weder die Bischöfliche Realschule noch das Augustin-Wibbelt-Gymnasium entgehen lassen. Und so haben sich Dienstagmittag Kollegen der Bischöflichen Realschule und des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums zusammengesetzt, um gemeinsam den Besuch des Missio-Flüchtlings-Trucks in der Woche vor den Osterferien vorzubereiten.

Damit dieses besondere Bildungsangebot von den Schulen möglichst optimal genutzt werden kann, war es Herrn Hollenhorst vom Bistum Münster aus der Abteilung Weltkirche ein Anliegen, die verantwortlichen Lehrer der beiden Schulen über das pädagogische Konzept, das hinter dem Truck steht, persönlich zu informieren. Begleitet wurde er von Jana Müller, einer jungen Honorarkraft, die den Einsatz des Flüchtlings-Trucks an den beiden Schulen im März begleiten wird.  Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ost-Kongo werden die Schüler durch die multimediale Ausstellung im Truck für die Ausnahmesituation von Flucht und Vertreibung sensibilisiert.
Menschen müssen heute sehr oft im eigenen Land fliehen, werden also zu Binnen-flüchtlingen. Abgesehen davon geht es bei den Konflikten im Ost-Kongo auch um den Ressourcenreichtum; das Erz Coltan, das hier deutlich günstiger als z.B. in Australien abgebaut werden kann, sichert den Rebellen das Geld für ihre Waffen. Die Schüler sollen wissen, dass z.B. in jedem Handy Coltan steckt.
An beiden Schulen steht die Thematik „Flüchtlinge“ zur Zeit sehr im Focus. Am AWG werden die Schüler der EF, die gerade an einem Projekt der Villa ten Hompel in Münster zur Flüchtlingsproblematik teilgenommen haben, den Truck besuchen, an der Bischöflichen Realschule Schüler der 8. – 10. Klasse. Auch die 7. Klasse wird die Ausstellung – nach behutsamer Vorbereitung durch ihre Lehrerin Barbara Niehaus – besuchen.

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