Geschichte

1922

  • Der preußische Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung ver­fügt die Gründung von »Deutschen Oberschulen in Aufbauform«, auch »Aufbauschulen« genannt. Diese neue Form der öffentlichen höheren Lehranstalten bekommt den Auftrag, in einem sechsjährigen Kurs vor­nehmlich die vom Lande kommenden Kinder zum Abitur zu führen und den »Aufstieg der begabten Dorf- und Kleinstadtkinder zu fördern«. Gleichzeitig bereitet Preußen die Auflösung der Lehrerseminare zu­gunsten von neuzugründenden Pädagogischen Akademien vor. Nach den Reformplänen sollen die Aufbauschulen in den freiwerdenden Seminargebäuden untergebracht und zunächst von den Lehrerkollegien der Seminare unterrichtet werden.
  • Minister Boelitz ordnet trotz großer Meinungsverschiedenheiten von Befürwortern und Gegnern dieser Sonderform der höheren Schule die Einrichtung einer Anfangsklasse (Untertertia – Klasse 8) in Warendorf an.
  • Die erste Aufnahmeprüfung wird durchgeführt; am folgenden Tag beginnt für 19 Untertertianer der Unterricht. Diese erste Aufbauklasse wird in der zum Seminar gehörenden Präparandie an der Wandstraße (1916 eingeweiht) unterrichtet. Die Schüler wohnen im Internat des Seminargebäudes.
  • Die erste Fremdsprache ist Französisch, die zweite Englisch.
  • Die Leitung übernimmt Seminardirektor Heinrich Weinholz.

1923

  • Die Einrichtung einer neuen Anfangsklasse unterbleibt, da zwischen Stadt und Staat keine vertragliche Regelung über die Finanzierung der Schule zustande kommt.

1924

  • Die Kostenfrage ist geregelt, so dass die zweite Eingangsklasse mit 20 Schülern eingerichtet werden kann: 7 Schüler kommen aus Warendorf, 6 aus dem Kreis Warendorf, 4 aus benachbarten Kreisen und 3 aus anderen Gebieten Westfalens. Die Väter von 10 Schülern sind Landwirte, von 6 Gewerbetreibende, von 3 mittlere und untere Beamte, von einem Arbeiter. Die erste Fremdsprache ist nun Englisch, die zweite Französisch.

1925

  • Die drei bestehenden Aufbauklassen werden als »Deutsche Oberschule in Aufbauform in Entwicklung« anerkannt und im Seminargebäude an der Freckenhorster Straße unterrichtet. Das Internat wird in die Präparandie verlegt.

1926

  • Die Konferenz lehnt die Einführung der Koedukation ab.

1927

  • Die Aufbauschule wird organisatorisch mit dem Gymnasium Laurentianum zu einer »Doppelanstalt« vereinigt. Die Leitung übernimmt Oberstudiendirektor Dr. Franz Themann aus Coesfeld. Direktor Weinholz wird Leiter des Staatl. Gymnasium Nepomucenum in Coesfeld.

1928

  • Die erste Reifeprüfung wird abgehalten. 8 Prüflinge bestehen ihr Abitur.
  • Die Aufbauschule (= Deutsche Oberschule i.A.) wird von der preußischen Regierung in Berlin als »Vollanstalt« anerkannt.
  • Das Waisenhaus in der Hohen Straße 3 ist umgebaut und als Internat für die Aufbauschüler eingerichtet worden. Dieses Schülerheim trägt den Namen »Haus Overberg« und wird von Präses Klemens Vehorn geleitet. Den Haushalt führen Schwestern von dem Orden der »Göttlichen Vorsehung«.
  • Das Lateinische wird 2. Fremdsprache ab Klasse 9.
  • Das Gymnasium Laurentianum zieht von der Kurzen Kesselstraße in das alte Seminargebäude an der Freckenhorster Straße und ist somit auch räumlich mit der Aufbauschule vereinigt

1929

  • 150 Schüler besuchen die Aufbauschule

1937

  • Infolge der Verkürzung der gymnasialen Schulzeit legen die Unter- und Oberprimaner gleichzeitig ihre Abiturprüfung ab.

1940

  • 188 Schüler (davon 4 Mädchen) besuchen die Deutsche Oberschule in Aufbauform.

1941

  • Das Ende des Schuljahres wird durch Erlass von Ostern auf den Beginn der Sommerferien verlegt.

1942

  • Die ersten Schüler werden als Flakhelfer in Handorf eingesetzt.

1943

  • Die Leitung der »Doppelanstalt« (Deutsche Oberschule i.A. und Deutsche Oberschule = Gymnasium Laurentianum) übernimmt Dr. Heinrich Donnermann.

1945

  • Alliierte Truppen besetzen die Stadt Warendorf. Zunächst belegen kanadische, dann englische Truppen die Schulgebäude.
  • Für einige Schüler beginnt im Gebäude der Volksschule in der Klosterstraße der Unterricht wieder.

1946

  • Der erste Lehrgang für Kriegsteilnehmer wird eingerichtet.
  • Paul Schulz wird Direktor der beiden Gymnasien.
  • Die Schule wird offiziell wiedereröffnet. Der Unterricht muß in sieben verschiedenen Gebäuden der Stadt erteilt werden.
  • Die erste Reifeprüfung eines Förderlehrgangs für Kriegsteilnehmer findet statt.

1948

  • Die englische Militärregierung gibt das Schulgebäude frei. Am 26.11. kehren Aufbauschule und Laurentianum in das erheblich beschädigte Gebäude zurück.

1955

  • Die erste Besprechung wegen der Trennung von Aufbauschule und Gymnasium Laurentianum findet statt.

1955

  • Johannes Rempe wird neuer Direktor der Doppelanstalt. Bis 1960 leitet er auch die Deutsche Oberschule i.A.; 175 Jungen und Mädchen besuchen die Schule.

1956

  • Vertreter des Ministeriums, des Schulkollegiums und der Schule beraten wegen eines Neubaus für die Deutsche Oberschule i.A. (= Aufbauschule).
  • Die Schule trägt fortan die Bezeichnung »Aufbaugymnasium Warendorf«.

1957

  • Schülerzahlen: 189, darunter 42 Mädchen; 142 Schüler sind katholisch und 46 evangelisch. 31 % der Schülerschaft sind Flüchtlingskinder.

1958

  • Der erste Förderkursus für Spätaussiedler aus den ostdeutschen Gebieten wird eingerichtet. Diese Kurse werden bis 1962 durchgeführt.
  • Das Land Nordrhein-Westfalen schreibt einen beschränkten Wettbewerb aus, um Vorentwürfe für den Neubau des Staatl. Aufbaugymnasiums Warendorf zu erlangen.

1959

  • 219 Schüler besuchen die Schule, davon 48 Mädchen; 141 Jungen und 42 Mädchen kommen von auswärts, 30 Schüler und 6 Schülerinnen aus Warendorf.
  • Die Wettbewerbsentwürfe für den Neubau des Aufbaugymnasiums an der Hermannstraße werden begutachtet. Preisträger ist Regierungsbaurat Richter. Für die Bauausführung ist Regierungsbaurat Dirksmeier vom Staatshochbauamt in Münster zuständig.

1960

  • »Im Laufe des Schuljahres sind die Planungen für den Neubau des Aufbaugymnasiums abgeschlossen und die notwendigen Schritte zur Finanzierung des Projektes getan worden«. (Dr. Rempe im »Jahresbericht 1959/60«)
  • Es folgt die organisatorische Trennung von Aufbaugymnasium und Laurentianum. Oberstudiendirektor Heinrich Coehsmeyer wird Leiter des Aufbaugymnasiums. 201 Schüler, davon 46 Schülerinnen, besuchen das Aufbaugymnasium.

1961

  • Der erste Schülersprecher nach der Verselbständigung der Schule wird gewählt. – Der »Verein der Freunde und Förderer des Aufbaugymnasiums Warendorf« wird gegründet.
  • Oberstudienrat Odilo Gappa wird zum ständigen Vertreter des Schulleiters ernannt.
  • Die ersten Arbeiten am Neubau beginnen. Infolge des bald von der Landesregierung verfügten allgemeinen Baustopps ruhen die Arbeiten bis zum Frühjahr 1962.

1963

  • Am Neubau in der Hermannstraße wird das Richtfest gefeiert.
  • Oberstudiendirektor Hans Wachsmann übernimmt die Leitung des Aufbaugymnasiums.

1964

  • Die Schule bezieht das neue Gebäude an der Hermannstraße 23.
  • Das neue Gebäude wird feierlich eingeweiht. Der »Verein der ehemaligen Schülerinnen und Schüler« wird gegründet.

1966 – 1967

  • Zwei Kurzschuljahre. Die Schuljahre beginnen fortan jeweils wieder nach den Sommerferien.

1966

  • Das Aufbaugymnasium beginnt in Zukunft mit der 7. Klasse (Quarta) und führt seine Schüler in einem 7jährigen Kurs zum Abitur.

1972

  • Das Aufbaugymnasium besteht 50 Jahre.

1973

  • Französisch wird neben Latein in der Klasse 9 (Olll) und in den Realschulabsolventenklassen der Stufe 11 (Oll) Wahlpflichtfach.

1974

  • Das bisher Staatliche Aufbaugymnasium geht in die Trägerschaft der Stadt Warendorf über.
  • Der Rat der Stadt Warendorf wählt Studiendirektor Dr. Paul Becker, Gymnasium Johanneum in Ostbevern/Schloß Loburg, zum neuen Leiter des Aufbaugymnasiums.
  • Studiendirektor Wilhelm Molitor wird zum stellvertretenden Schulleiter ernannt.

1976

  • Der Rat der Stadt Warendorf beauftragt die Verwaltung, die erforderlichen Maßnahmen für die Errichtung eines Neubaus für das Städt. Aufbaugymnasium einzuleiten.
  • Der Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) wird auf Anordnung des Kultusministers für alle Aufbaugymnasien von der 9. in die 8. Klasse vorverlegt.

1977

  • Das Architektenteam Ing. Hubert Köster und Dipl.-Ing. Bernd Fuhlrott, Warendorf, gewinnt beim Entwurfswettbewerb für das neue Gebäude an der Von-Ketteler-Straße den ersten Preis.

1979

  • Der Grundstein für das neue Gebäude an der Von-Ketteler-Straße wird gelegt.

1981

  • Die Schulkonferenz des Aufbaugymnasiums schlägt dem Schulträger Augustin Wibbelt als Schulnamen vor.
  • Die Schule verläßt das Gebäude an der Hermannstraße 23 und zieht ein in das neue Haus an der Von-Ketteler-Straße 44 im Südwesten der Stadt.
  • Das neue Schuljahr im neuen Gebäude beginnt mit 51 Lehrern und 669 Schülern.
  • Feierliche Einweihung des neuen Gebäudes und Namensgebung der Schule, die fortan »Augustin-Wibbelt-Gymnasium« heißt. Aus diesem Anlass wird die Festschrift »Augustin- Wibbelt-Gymnasium« veröffentlicht.

1982

  • Die neue Sporthalle (21 x 45 m) wird zur Benutzung freigegeben.

1984

  • Eine von Achilles Moortgat entworfene Bronzebüste des Namenspatrons wird im Atrium der Schule feierlich aufgestellt.

1985

  • 276 Jungen und 209 Mädchen besuchen das Augustin-Wibbelt-Gymnasium und werden von 49 Lehrern unterrichtet. 7 Referendare sind zur Ausbildung an der Schule.

1989

  • Das AWG unterstützt das dörfliche Entwicklungsprojekt St. Mauritz Obiya Palaro

1990

  • Die Schulkonferenz stellt einen Antrag an die Stadt Warendorf, „der Schulträger möge zum Beginn des Schuljahres 1991/1992 zusätzlich eine Sekundarstufe I als Ganztagsschule ab Klasse 5 an unserer Schule einrichten.“ Dieser Antrag wird im März folgenden Jahres abgelehnt.
  • Das Wappen der Stadt Warendorf aus Ibbenbürener Sandstein bekundet in der Pausenhalle, dass das AWG ein kommunales Gymnasium ist, welches von der Stadt Warendorf in vielfältiger Weise getragen und gefördert wird.
  • Sabino Odoki besucht zum ersten Mal das AWG, um den Schülerinnen und Schülern vom Leben und von den Entwicklungen in seiner Heimat lebendig und realistisch zu berichten.
  • Manfred Kampelmann wird stellvertretender Schulleiter.

1991

  • Günter Ellger wird Schulleiter am AWG.

1994

  • In Everswinkel werden Überlegungen entwickelt, wonach das AWG neben dem Aufbauzweig in Warendorf in Everswinkel ein zweizügiges Gymnasium in der Sekundarstufe I begründen solle. Beide Formen der Sekundarstufe I seien mit der Oberstufe des AWG durch eine Schulleitung und ein Kollegium zu verzahnen. Diese Vorschläge werden in der Folge vom Kultusministerium abgelehnt.

1997

  • Festwoche zum 75. Schulgeburtstag mit Vorträgen von Eugen Drewermann, Klaus Hurrelmann  und Wolfgang Leonhard sowie einem Sponsorenlauf für Uganda und einer Kabarett-Vorstellung der „Die Daktiker“

1998

  • Die Fachschaft Französisch startet ihre erste Parisfahrt.
  • Der Bandkeller wird eingerichtet; dieses Projekt wird insbesondere gefördert durch den Verein der Ehemaligen, Freunde und Förderer des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums sowie durch den Schultaler.

1999

  • Die Fachschaften Musik, Kunst, Literatur eröffnen die erste „Cooltour“ am AWG, zu diesem Zeitpunkt noch in der „Mitte“ des Schuljahrs.
  • Die Jahrgangsstufe 11 startet zu ihrer ersten Fahrt nach Haus Neuland; diese Tage sollen vornehmlich der Verbesserung der Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler für einen guten Start in die gymnasiale Oberstufe dienen.
  • Die Volkshochschule Warendorf und das Augustin-Wibbelt-Gymnasium führen erstmalig das Projekt „1 * 1 der Kommunalpolitik“ (Planspiel Kommunalpolitik) in Kooperation durch.

2000

  • Der erste Kunst-LK wird am AWG eingerichtet, der im Rahmen der Kooperation auch Schülerinnen und Schülern des Mariengymnasium und des Laurentianums offen steht.

2004

  • Nach Absprache mit den beiden Kooperationsgymnasien bietet das AWG in der gymnasialen Oberstufe für Schülerinnen und Schüler aller Warendorfer Gymnasien das Fach Spanisch an.
  • Die Schulpartnerschaft mit dem Liceum Nr. 2 in Olesnica (Polen) wird begründet.
  • Martin Schulte (zuvor Oberstufenkoordinator) wird stellvertretender Schulleiter.

2005

  • Die ersten Latinumsprüfungen (als Erweiterungsprüfung zum Abitur) werden durchgeführt. Damit können Schülerinnen und Schüler, die erst seit dem Beginn der Jahrgangsstufe 11 Latein neu belegt haben, das Latinum nach drei Jahren erwerben.
  • Hubert Post wird Schulleiter am AWG.

2006

  • Der erste Aktionstag „Schule und Beruf“ wird initiiert.
  • Das Berufsorientierungsbüro eröffnet am Augustin-Wibbelt-Gymnasium.

2008

  • Das „Institut für Bildungs-und Karriereberatung“ führt die erste „Schülerpotentialanalyse“ für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 durch.
  • Ab dem Schuljahr 2008/2009 wird Französisch als alleinige zweite Fremdsprache in der Sekundarstufe I angeboten.

2009

  • Das Angebot am AWG wird durch Italienisch erweitert. (Italienisch wurde zuvor bereits im Rahmen der Kooperation durch das MGW angeboten).
  • Die Kommission zur Qualitätsanalyse an Schulen besucht das AWG und bewertet dieses mit dem Fazit: „Hier bekommt jeder seine Chance.“
  • Ein großes Schulfest anlässlich der 20jährigen Partnerschaft mit Uganda wird geplant und durchgeführt.

2010

  • Einführung des Diagnosetests zu Beginn der EF, um Schülern auf Grundlage der Noten auf den Abschlusszeugnissen und auf Basis eines kompetenzorientierten Tests den Vertiefungskursen zuweisen zu können.
  • Das Fach Niederländisch wird am AWG eingeführt. (Niederländisch wurde zuvor bereits im Rahmen der Kooperation durch das Laurentianum angeboten.)

2011

  • Die Teilnehmer des ersten Durchgangs der „Uni-Trainees“ erhalten am Ende des Kurses ihr Zertifikat.
  • Schülerinnen und Schüler des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums erringen den Landessieg beim Roboterwettbewerb des zdi.
  • Die ersten Seminare zur Werteerziehung werden in Kooperation mit der Villa ten Hompel für Schülerinnen und Schüler der EF durchführt.
  • Kooperationsvertrag mit dem LWL; Zweck der Kooperation ist die teilweise Abordnung einer SL-Lehrerin zur Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit einem besonderen Förderbedarf.
  • Der Kooperationsvertrag zwischen der Sekundarschule Sassenberg und dem AWG wird von den Schulträgern unterzeichnet.
  • Die Fachschaften Sozialwissenschaften und Geschichte führen die Fachangebote SoWi und Geschichte mit bilingualen Modulen in der EF ein.
  • Das AWG bekommt einen Verwaltungsassistenten.

2012

  • Das Tutorensystem „Schüler helfen Schüler“ wird in der EF eingeführt.
  • Nach Querelen um die sogenannten Abipartys führt die Q2 den ersten Kulturabend durch.
  • Das Fach Technik wird am AWG etabliert; zu diesem Zweck haben sich drei Kolleginnen und Kollegen fortgebildet. Damit wird das AWG in der Oberstufe zur „echten“ MINT-Schule. (Mathematik/ Informatik/ Naturwissenschaften/ Technik)
  • Die Kooperation mit dem zdi (Technikwelt Oelde) wird begründet.
  • Die Typisierungsaktion der DKMS wird erstmalig am AWG durchgeführt.
  • Schulträger und Schulleitungen unterzeichnen den Kooperations­vertrag zwischen der Verbundschule Everswinkel und dem AWG.
  • Die Schülerzahlen überschreiten erstmals die Summe von 700. Drei zusätzliche Kursräume wurden bereits im 2. Obergeschoss des ehemaligen Sportinternats für Schülerinnen und Schüler des AWG eingerichtet. Über weitere Ausweichräumlichkeiten wird diskutiert.

2013

  • Das Entwicklungsvorhaben Vierstündigkeit in den Kernfächern D, M, E in der EF wird nach einer langen Vorbereitungszeit vom Ministerium für das Schuljahr 2013/2014 genehmigt.
  • Der erste Italienaustausch mit dem Liceo Linguistico Altiero Spinelli in Turin wird im Februar gestartet.
  • Dr. Olaf Goeke (zuvor Oberstufenkoordinator am AWG) wird Schulleiter.
  • Die Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum startet zu Beginn des Schuljahrs 2013/2014: Sprachförderlehrer unterstützen im Unterricht nach dem Modell Mercator (DaZ) Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund in ihrem Spracherwerb.
  • Drei verschiedene Projektkursformate, „Soziales Lernen“, „Begegnung mit Osteuropa“, „Bewegte Bilder – bewegende Bilder“ werden am AWG neu angeboten. Alle drei Projektkursformate werden gut angenommen.
  • Das Unterrichtsangebots K.E.K.S wird in der SI eingeführt.
  • Die ersten Unterrichtspavillons werden aufgrund der weiter gestiegenen Schülerzahlen hinter dem Gebäude des AWG aufgestellt.

2014

  • Die Fachschaft Niederländisch startet ihre erste Amsterdamfahrt.
  • Die ersten „Medienscouts“ werden in der Schülerschaft des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums qualifiziert.
  • Die ersten Absolventen des Programms Certifikaat Nederlands als Vreemde Taal (CNaVT) (B2-Niveau) erhalten ihr Zertifikat.
  • Das AWG wird Kooperationspartner im Modellprojekt „Bibliotheks­pädagogische Servicestelle“ der Stadtbücherei Warendorf.
  • Der erste Schüleraustausch mit dem französischen Collège Les Hauts du Saffimbec in Pavilly ist erfolgreich gestartet.
  • Das AWG wird erasmus+ – Projektschule; Start der Erasmus+ – Schulpartnerschaft mit dem Instituto de Educación Secundaria La Minilla in Las Palmas auf Gran Canaria.
  • Kooperation mit dem Westpreußischen Landesmuseum; zunächst werden drei Kunstprojekte und ein Austausch mit Marienburg geplant und gefördert.
  • Das Lehrerzimmer wird um die Räumlichkeiten des ehemaligen Hausmeisterbungalows erweitert. Auch die Mittel- und Oberstufenkoordination, die Stundenplanung sowie die Schulverwaltungsassistenz ziehen in den Bungalow um.

2015

  • Ein Kooperationsvertrag mit der VHS Warendorf wird unterzeichnet; neben dem Projekt 1*1 der Kommunalpolitik wird ein gemeinsames Schulradioprojekt angebahnt.
  • Die ersten Sporthelfer beenden das Qualifikationsprogramm; Sie gestalten nun Pausenangebote für Schülerinnen und Schüler der SI.
  • Die KAoA Potentialanalyse wird erstmals für die Jahrgangsstufe 8 durchgeführt.
  • Der erste Schüleraustausch mit dem Jan van Brabant College in Helmond (Niederlande) wird zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht.
  • Neben der Schulpartnerschaft mit dem Liceum Nr. 2 in Olesnica (Polen) wird eine weitere Schulpartnerschaft zwischen der Technischen Schule Malborku (ehemals Marienburg) und dem AWG begründet.
  • Das AWG wird Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Das von der SV betreute Projekt, für das  Herr Strässer als Pate gewonnen werden konnte, fand seinen Anfang in den Seminaren der Villa ten Hompel, .
  • Zusätzliche Räume in der Kreishandwerkerschaft werden bezogen, da die Schülerzahl erstmalig in der Geschichte des AWG die Summe von 800 übersteigt.
  • Der Medienpass wird in der SI eingeführt.
  • Ab dem neuen Schuljahr wird ein viertes (MINT-)Projektkursformat in Kooperation mit Unternehmen der Region angeboten.
  • Der erste Austausch zwischen dem AWG und dem Gymnasium Poerio in Foggia  wird durchgeführt. Das AWG hat nun zwei Austauschpartner in Italien.
  • Das AWG wird ECDL-Prüfungszentrum.
  • Die ersten Austauschbegegnungen zwischen Schülerinnen und Schülern des AWG und dem Linde College in Wolvega in der Provinz Friesland bilden eine gelungene Auftaktveranstaltung für ein noch intensiveres Austauschprogramm. Das AWG hat nun zwei Austauschpartner in den Niederlanden.

2016

  • Das Augustin-Wibbelt-Gymnasium Warendorf wird im Rahmen der Bildungsmesse didacta in Köln als „MINT-freundliche Schule“ geehrt und für seine MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ausgezeichnet.
  • Das AWG wird vom Rat der Stadt Warendorf auslaufend aufgelöst und soll mit dem Gymnasium Laurentianum im Sommer 2019 fusionieren. Zukünftig finden keine Anmeldeverfahren mehr für die Jahrgangsstufe 7 statt.
  • Das AWG wird Pilotschule für den Studifinder.
  • Die ersten europass Mobilität-Zertifikate werden im Rahmen des Foggia-Austauschs an Schülerinnen und Schüler vergeben.
  • Das Augustin-Wibbelt-Gymnasium hat sich erfolgreich für das EU-Förderprogramm „Erasmus+ Schulbildung“ (Leitaktion 1, „Lernmobilität für Einzelpersonen“) beworben. Das AWG nimmt nun an Förderprogrammen der Leitaktion 1 und 2 teil.
  • Das gemeinsam erarbeitete pädagogische Konzept für die Verschmelzung von Augustin-Wibbelt-Gymnasium und Gymnasium Laurentianum wird vorgestellt.

2017

  • Stefanie Wittlage wird zur stellvertretenden Schulleitung berufen.
  • Das Kreisarchiv Warendorf, das Gymnasium St. Michael (Ahlen), das Augustin-Wibbelt-Gymnasium, das Mariengymnasium und das Gymnasium Laurentianum (alle Warendorf)  begründen eine Bildungspartnerschaft, durch die junge Menschen an historische Quellen aus dem Kreis herangeführt werden sollen.
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