Reisebericht Lateinkurs

Am Donnerstagmorgen fuhren wir, der Lateinkurs EF des Augustin-Wibbelts-Gymnasium, sowie einige Schüler aus der Q1 zu unserer Fahrt nach Bitburg, Köln, Trier und Aachen.

GruppeKölnUnseren ersten Halt hatten wir in Köln. Hier besuchten wir den beeindruckenden Kölner Dom, eine der höchsten Kirchen Europas. Wer wollte, konnte auf die 97 Meter hohe Aussichtsplattform steigen. Für den zeitweise recht engen Aufstieg wurden wir von der tollen Aussicht auf Köln entschädigt.

Als nächstes wurden wir durch das Römisch-Germanische Museum geführt. Bei dieser Führung lernten wir etwas über die Römischen Gräber, die an den Straßenrändern vor den Städten standen und teilweise sehr groß waren, um den Einfluss der Person und seiner Familie zu zeigen. Nach der Führung entzifferten wir römische Grabsteine. Auf diesen standen Informationen über das Leben der Person, zum Beispiel sein Beruf oder etwas über seine Zeit bei der Armee. Das Geburt- und Todesdatum fehlte hingegen.

Freitag besuchten wir die Stadt Trier. Hier machten wir, trotz der großen Hitze, einen Rundgang durch die Stadt, bei der historische (römische) Bauwerke von Schülergruppen vorgestellt wurden. Unter den Bauwerken befand sich auch die berühmte Porta Nigra,Nigra ein römisches Tor, das nie ganz fertig gestellt wurde (Geldmangel). Im Mittelalter wurde sie zu einer Kirche umgewandelt, bevor Sie dann auf Befehl von Napoleon in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt wurde. Heute ist sie die bekannteste Sehenswürdigkeit Triers.

Nach einer Mittagspause besuchten wir eine Museumsführung, inSchatz der uns die Arbeit von Archäologen erklärt wurde. Am meisten beeindruckte uns der Trierer Goldschatz, der aus über 2500 Goldmünzen besteht. Der Schatz wurde von Hobbyarchäologen entdeckt. Wären sie nicht gewesen, hätte man den Schatz vermutlich nie entdeckt, denn er wäre unter der geplanten Autogarage verschwunden.

Karl aSamstag ging es bereits zurück nach Warendorf. Auf dem Weg hielten wir in Aachen, der Stadt von Karl dem Großen. Hier sowie in einem Film, dem wir uns am Abend zuvor anschauten, erfuhren wir viel über das Leben Karls. Auf einer Führung wurde uns die Stadt und die Bedeutung Karls für diese gezeigt. In Aachen verbrachte er seine letzten 20 Jahre friedlich. Er baute eine Kirche sowie einen Palast und holte viele Gelehrte nach Aachen, lernte selber und förderte die Karl iKunst. Dieses friedliche Leben steht im Gegensatz zu seinem vorherigen Leben, in dem er viel Krieg führte und kämpfte, ein Zitat von ihm lautet: „Ein Sommer ohne Krieg ist ein verlorener Sommer“. Nach der Führung sahen wir uns die Kirche von Karl dem Großen an. In dieser wurden Jahrhundertelang die Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gekrönt, bevor sie in seinem Palast feierten.

Um 19:30 kamen wir dann mit etwas Verspätung wieder in Warendorf an.

Autor: Thomas Müller

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