Stammzellen helfen – die DKMS informiert

Die DKMS informiert Schülerinnen und Schüler am AWG – Stammzellen helfen

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In einer gemeinsamen Aktion an den Warendorfer Gymnasien sucht die Deutsche Knochenmark-Spenderdatei (DKMS) aktuell neue Stammzellenspender.

Gestern fand dazu eine Informationsveranstaltung für die Schülerinnen und Schüler der Q1 des AWG statt. Petra Behrens, Lehrerin am Augustin-Wibbelt-Gymnasium und Markus Artmeier, ehrenamtlicher Mitarbeiter der DKMS standen Rede und Antwort.

Aktueller Aufhänger der Maßnahme ist der Fall der fünfjährigen Emma aus Soltau, die an einer besonders schlimmen Form der Leukämie erkrankt ist und dringend einen Spender benötigt. Schirmherr der Typisierungsaktion, die insgesamt 500 Schüler anspricht und die hier am AWG am 10. Februar stattfinden wird,  ist Landrat Dr. Olaf Gericke.

„Das ist schon ein geiles Gefühl,  zu helfen“ fasst Markus Artmeier seine Erfahrungen mit einer Knochenmarkspende zusammen.

Weltweit erkrankt alle zwei Minuten ein Mensch an Blutkrebs, der ohne Knochenmarkspende in den meisten Fällen tödlich endet. Für den Knochenmarkspender ist die Stammzellenentnahme in Regel unkompliziert und ungefährlich. „Wären alle Menschen registriert, bräuchte niemand mehr daran zu sterben.

Dass es jeden treffen kann, hat Petra Behrens selber erlebt; ihre Tochter Charlotte erkrankte im Alter von einem Jahr an Leukämie. Heute geht es Charlotte jedoch wieder gut, sie konnte damals ausnahmsweise ohne Knochenmarkspende therapiert werden. Petra Behrens kann also aus eigener Betroffenheit zur Spendenbereitschaft aufrufen und nochmals untermauern, wie lebensrettend sie ist. Da die Typisierung pro Person 40 Euro kostet, rufen die ehrenamtlichen Mitarbeiter der DKMS zudem zu Spenden auf.

Neben der Information zur DKMS und zur Typisierung wurden die Schülerinnen und Schüler auch über die Organspende und einen Organspendeausweis informiert.

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