„Was wollen Pegida und Co?“

„Was wollen Pegida und Co?“ – Schülerinnen und Schüler des AWG gingen dieser Frage in einem Projekt nach

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Das Foto zeigt einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts.

Unter dem Titel „Was wollen Pegida und Co?“  fand für 30 interessierte Schülerinnen und Schüler der EF des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums in der letzten Woche ein zweitägiges Projekt in Warendorf und Münster statt.

Angelehnt an die aktuelle Flüchtlingssituation und die gesellschaftlich sehr unterschiedliche Wahrnehmung von Immigration befassten sich die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage europäischer Werte mit dem Themenkomplex „Toleranz, kulturelle Vielfalt und Willkommenskultur“. In diesem Kontext untersuchten die Schülerinnen und Schüler die sogenannte „Pegida-Bewegung“ und wurden im Rahmen des Seminars von den Experten der Villa ten Hompel über dieses Thema informiert.

Im zweiten Teil des Projekts, das in der Villa ten Hompel in Münster stattfand, diskutierten die Schülerinnen und Schüler in interaktiven Modulen perspektivisch Fallbeispiele, wie Integration funktionieren kann und welchen Beitrag eine Gesellschaft und auch sie im einzelnen erbringen können, um kulturelle Vielfalt zu gestalten.

Eingebettet war das Projekt in den Rahmen der Veranstaltungen zum Themenkomplex „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. In diesem Zusammenhang bot der historische Ort der Villa ten Hompel Anlass, einen Blick zurück in die Geschichte und somit auf die Dauerausstellung in den Räumlichkeiten der Villa zu werfen, in der Ausgrenzung aus der Volksgemeinschaft, Flucht und Antisemitismus im Nationalsozialismus thematisiert werden.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit pädagogischen Mitarbeitern der mobim von der Villa ten Hompel in Münster durchgeführt.

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