Red-Hand-Day

Red-Hand-Day am Augustin-Wibbelt-Gymnasium am 9. Februar

Am 9. Februar 2012 hat am AWG der Red-Hand-Day als Protest gegen Kindersoldaten stattgefunden. Bei der Aktion wurden rund 600 rote Handabdrücke gesammelt, die am 14.02.2012 dem Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker bei seinem Besuch am AWG übergeben wurden. Kinder sind nicht nur ein Drittel der zivilen Opfer in Kriegen, sondern werden als Kindersoldaten auch zu Tätern gemacht. Kinder, die keine Chance auf Bildung haben, unter Missbrauch und Ausbeutung leiden oder Waisenkinder sind, sind besonders gefährdet. Die meisten Kinder aber werden entführt oder brutal verschleppt. Kinder sind leichter einzuschüchtern und zu manipulieren und werden mit Drill, Erniedrigung und Gewalt an Hass und Töten „gewöhnt“. Alkohol und Drogen sollen ihnen Angst und Skrupel nehmen.   In mindestens 20 Ländern wurden/werden Kinder und Jugendliche in bewaffneten Konflikten als Soldaten eingesetzt, z.B. in:  Irak, Afghanistan, Indien, Philippinen, Indonesien, Sri Lanka, Sudan,Ruanda, Burundi, Angola, Kongo, Kolumbien, Israel.   Im Norden Ugandas haben sowohl die reguläre Armee der Regierung als auch die Rebellen der LRA (Lord´s Resistance Army) Kinder für ihre Truppen entführt, die dann zum Morden gezwungen wurden.

Kindersoldatinnen werden sexuell ausgebeutet.

Kindersoldaten sind durch ihre Erlebnisse körperlich aber auch seelisch schwer geschädigt. In der Regel kann man erst etwas für diese Kinder tun, wenn der Konflikt vorbei ist. In vielen Ländern versucht man dann psychologisch mit ehemaligen Kindersoldaten zu arbeiten. Das geschieht auch in St. Mauritz Obiya, der Partnergemeinde unseres Uganda-Projektes.

Aktion Rote Hand – Krieg ist kein Kinderspiel

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