Austausch Foggia 2016/2017

Unser Austausch nach Süditalien

foggia16_17 Auch in diesem Jahr hat unsere Italienischlehrerin Frau Terio einen Schüleraustausch nach Italien organisiert.  Wir (vier Schülerinnen und ein Schüler des AWG) fuhren nach Foggia in der Region Apulien und besuchten die Partnerschule „Liceo Carolina Poerio“ für vier Wochen (zwei davon in den Herbstferien). Diese Zeit hat nicht nur zur  Verbesserung unserer Italienischkenntnisse beigetragen, sondern stellte rückblickend eine umfangreiche Lebenserfahrung dar. Vom Kennenlernen der Austauschfamilien und des italienischen Schulsystems bis hin zu den Besichtigungen der umliegenden und fernen Städte haben wir viele bereichernde und lustige Erfahrungen gesammelt.  So bereisten wir zum Beispiel die von Foggia vier Stunden entfernte Stadt Rom, welche sich als wunderschön erwies. An anderen Tagen waren wir zusammen in Bari und Neapel und haben uns die historischen Sehenswürdigkeiten dieser Städte angeschaut.

Es bleibt die Erinnerung an einen vielseitigen, unterhaltsamen und nützlichen Austausch nach Süditalien, wo wir viele neue Freundschaften geschlossen haben.
Wir freuen uns auf den Gegenbesuch im Januar!

Jessica Stamm

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Oben, von links: Berdien Fiedler, Paula Röwekamp, Schulleiterin Enza Maria Caldarella, Julian Jäger, Jessica Stamm, Stellvertretende Schulleiterin Daniela Sardone, Sophia Kleineheinrich.

Unten: Die it. Austauschpartnerinnen Carolina Giuffreda, Giorgia Cagiano, Noemi Bricocoli, , Ludovica Guercio, Maria Antonietta Perta

Der Gegenbesuch in Warendorf

Am Montag, dem 6. Februar, ist eine wunderschöne Erfahrung in Deutschland zu Ende gegangen. Wir, die sechs itelienischen Schülerinnen Noemi Bricocoli, Giorgia Cagiano, Carolina Ciuffreda, Ludovica Guercio, Roberta La Torre und Maria Antonietta Perta, haben an einem verlängerten Austausch von einem Monat teilgenommen.IMG-20170125-WA0001  Bevor wir abfuhren, waren wir ein bisschen eingeschüchtert, weil wir nicht wussten, was uns erwarten würde. Alles war neu für uns: das Land, die Kultur und die Sprache… Aber wir haben uns  schnell in die neue Realität verliebt und alle unsere Ängste sind verflogen.

Wir haben uns in Bewegung gesetzt und schon in der ersten Woche  an einem von Erasmus+ finanzierten Projekt über die Stolpersteine in Warendorf gearbeitet. Nach einer Stadtführung sollten wir uns in die deportierten Personen hineinversetzen und eine Seite von einem fiktiven Tagebuch oder einen Brief schreiben. Am Anfang wussten wir nicht, wie das Produkt werden könnte, und erhofften uns nicht viel von dem Resultat, aber schließlich haben wir mit unseren Austauschpartnern, die uns geholfen haben, ein schönes Video erstellt.

Während des Austauschmonats sind wir zur Schule gegangen. Die Schule war wunderschön, die Lehrer waren sehr nett und höflich zu uns und wir hatten sogar Unterrichtsstunden in Deutsch als Fremdsprache. Wir haben auch viele Schüler kennengelernt, die uns herzlich empfangen haben. Der Schulunterricht und das Schulsystem sind wirklich anders als in Italien. Trotz allem passten wir uns an und wir haben dieses System als innovativ und schön empfunden. Wir haben mit Enthusiasmus an den Unterrichtsstunden teilgenommen und sogar viele positive Rückmeldungen bekommen.IMG-20170120-WA0001

In der letzten Woche haben wir ein Praktikum gemacht, weil vor kurzem auch in das italienische Schulsystem ein Schulpraktikum eingeführt worden ist. Wir waren bei verschiedenen Firmen und haben circa 40 Stunden in der Woche gearbeitet. Wir hatten viel Spaß. Es war eine schöne Erfahrung!

Die Gastfamilien waren auch sehr wichtig für uns, weil sie uns mit Herzlichkeit und Begeisterung empfangen haben. Wir haben uns wie zu Hause gefühlt. Am Ende konnten wir echte Freundschaften knüpfen und wir wollten nicht zurückfahren. Vielen Dank an Frau Terio und Frau Trifiletti, die uns die Möglichkeit gegeben haben, an diesem Austausch teilzunehmen. Durch diese Erfahrung sind unsere Deutschkenntnisse besser geworden, aber vor allem fühlen wir uns gewachsen und gereift.

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