Klassenfahrt Bremen

Die 9. Klasse des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums konnte sich freuen:

Schon ein paar Tage nach Schulbeginn durften die Schülerinnen und Schüler wieder die Koffer packen und ihre Klassenfahrt nach Bremen antreten. Die Jugendherberge, in der die Klasse untergebracht war, liegt direkt an der Weser und hat sogar eine Dachterrasse direkt zum Fluss. Dass die freie und Hansestadt Bremen wahrlich eine Reise wert ist, darüber waren sich die Schülerinnen und Schüler schon nach dem ersten Tag einig. Der große Marktplatz im Zentrum mit dem wunderschönen Rathaus und dem Roland, etwas weiter der St.-Petri-Dom, die Böttcherstraße mit dem Roselius-Haus und dem Paula Modersohn-Becker Museum, die Weser mit der historischen Uferpromenade, die Schlachte, das IMG_7049Schnoor-Viertel und natürlich die Bremer Stadtmusikanten – diese Highlights lernten die Schülerinnen und Schülern bei der Stadtführung am ersten Nachmittag genauer kennen. Aber der Klasse gefiel der Rundgang mit dem Nachtwächter am ersten Abend noch besser und sie erfuhren auf dieser unterhaltsamen Zeitreise ganz nebenbei so manches über das Bremen der Vergangenheit. Weiterhin stand ein Besuch des Universums auf dem Programm, in dem sich die Schülerinnen und Schüler auf eine außergewöhnliche Entdeckungstour in die Welt der Wissenschaft begaben. IMG_7087Sie konnten naturwissenschaftliche Phänomene aus den Bereichen Technik, Mensch, Natur hautnah und mit allen Sinnen erleben und verstehen. Für viele war das Universum wohl der beste Programmpunkt. Aus dem Hier und Heute und den Zukunftsvisionen tauchte die Gruppe am letzten Tag ihrer Fahrt im Auswandererhaus Bremerhaven in die Zeit zwischen 1830 und 1974 ein. Ausgestattet mit einem Boarding-Pass begleiteten die Schülerinnen und Schüler einen Emigranten auf seinem persönlichen Weg in eine ungewisse Zukunft. Zu Recht ist dieses Museum 2007 mit dem Europäischen Museumspreis ausgezeichnet worden. Die Einwanderung ist z. Zt. ein großes Thema in Deutschland, doch hier wurde klar, dass Deutschland schon immer von Migration geprägt war: Bremerhaven war einst der größte Auswandererhafen des europäischen Festlandes. Dass trotz des Programms noch genug Freizeit blieb, fanden die Schülerinnen und Schüler naturgemäß besonders gut. Ein gemeinsamer, von der Klasse organisierter Spielabend rundete das Programm ab. Als sie am Freitagabend müde aber sehr zufrieden wieder in Warendorf ankamen, war die Stimmung fröhlich und sie waren sich einig: Die Klassenfahrt war gelungen, wir müssen schleunigst die nächste planen…

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