Schulordnung

Haus – und Schulordnung des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums

Das Zusammenleben von vielen Hundert SchülerInnen und LehrerInnen in einer Schule erfordert Absprachen und Regeln. Eine Schulordnung ist daher notwendig und basiert auf dem Konsens zwischen allen Beteiligten. Für ein friedliches, demokratisches Miteinander ist es notwendig, sich an die folgenden Grundsätze zu halten:

Achtung vor dem Anderen:

– Wir gehen rücksichtsvoll, freundlich und fair miteinander um.

– Wir akzeptieren unsere MitschülerInnen unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Eigenarten.

– Wir tolerieren andere Meinungen und gehen mit den Fehlern anderer nachsichtig um.

Würde achten:

– Wir achten die Menschenwürde des Anderen.

– Wir dulden keine Ausgrenzung.

– Wir übernehmen Verantwortung und zeigen Zivilcourage für unsere Gemeinschaft.

Gemeinschaft fördern:

– Wir bemühen uns, alle SchülerInnen in unsere Gemeinschaft aufzunehmen.

– Wir gehen offen und konstruktiv mit Konflikten um und lösen sie gewaltfrei.

– Wir dulden keine Beleidigungen, Ausübung von seelischem Druck oder körperliche Gewalt.

– Wir schreiten gegen Diffamierung und Mobbing ein.

– Wir respektieren fremdes Eigentum.

Die Umsetzung der angefügten Hausordnung kann nur durch das gemeinsame Handeln aller am Schulleben Beteiligter gelingen. Ihre gemeinsame Verantwortung für die Umsetzung und Einhaltung der Regeln ist unabdingbar.

Hausordnung des AWG

Wir verhalten uns in unserer Schule so, dass alle gern zur Schule kommen. Es soll keiner gefährdet, der Unterricht nicht gestört und die Einrichtungen der Schule sollen nicht beschädigt werden. Die Atmosphäre in unserer Schule gilt als sehr angenehm; wir wollen, dass das so bleibt.

Räumlicher und zeitlicher Geltungsbereich

– Zum AWG gehören alle Gebäude und die schuleigenen Außenanlagen.

– Räume des AWG können außerhalb der Unterrichtszeit nur mit Genehmigung eines Lehrers genutzt werden.

– Fach- und Sonderräume dürfen nur nach Absprache mit dem betreffenden Fachlehrer  betreten werden.

– Für die Oberstufenschüler stehen außerhalb der Unterrichtszeit verschiedene Arbeitsräume zur Verfügung, wenn eine verantwortliche Aufsicht vorhanden ist. Die Benutzerordnungen für die betreffenden Räume müssen beachtet werden.

– Grundsätzlich können Schulräume nur während der Unterrichtszeit betreten werden.

– Für die Fahrschüler steht ein Aufenthaltsraum zur Verfügung, den sie von ihrer Ankunft und bis zur Abfahrt ihres Verkehrsmittels nutzen können.

– Außerhalb der Unterrichtszeiten ist das Schulgelände geschlossen.

– Fahrräder dürfen nur im Fahrradkeller abgestellt werden. Der Fahrradkeller darf nur zum Einstellen und Abholen der Fahrräder betreten werden. Schüler, die während der Unterrichtszeit die Schule wechseln müssen, dürfen ihre Fahrräder im markierten Bereich vor dem Haupteingang abstellen.

Allgemeingültiges

– Jeder Schüler ist zum pünktlichen und regelmäßigen Besuch des Unterrichts und anderer Schulveranstaltungen verpflichtet.

– Innerhalb des Gebäudes ist erhöhte Rücksichtnahme erforderlich. Deshalb sind Toben, Rennen und Ballspielen im Schulgebäude auch wegen der Verletzungsgefahr nicht erlaubt. Ballspielen ist nur auf dem Schulhof gestattet.

– Jeder Schüler ist verpflichtet, gefährliche Situationen für Personen oder Sachen sofort zu melden.

– Wer etwas mutwillig oder fahrlässig beschädigt, hat Schadensersatz zu leisten.

– Jeder Schüler ist für die Sauberkeit auf dem Schulgelände mit verantwortlich. Müll wird in die bereitstehenden Abfallbehälter geworfen.

– Am Ende des Unterrichtes müssen die Stühle hochgestellt werden.

– Die Toiletten sind keine Aufenthaltsräume.

– Offene Getränkebehälter dürfen ausschließlich im Pausenbereich verwendet werden.

– Für Kleidung, die abgelegt wird, werden die Garderoben in den Fluren benutzt.

– Die Kleidung sollte angemessen sein.

– Während der Unterrichtsstunden werden keine Kopfbedeckungen getragen.

– Der Gebrauch von Handys und vergleichbaren Geräten durch Schülerinnen und Schüler ist im Unterricht grundsätzlich untersagt. In Einzelfällen kann die zuständige Lehrkraft eine Ausnahme hiervon erlauben.

– Während einer Klausur müssen Handys und digitale Medien (außer Taschenrechner)abgegeben und bei der aufsichtführenden Person deponiert werden.

– Außerhalb des Unterrichtes ist die Nutzung im Rahmen des(gesetzlichen)Datenschutzes und der(gesetzlichen)Persönlichkeitsrechte erlaubt, d.h.unter anderem dass Ton-,Bild-und Videoaufnahmen von Personen, die nicht ausdrücklich ihr Verständnis erklärt haben,auf dem gesamten Schulgelände untersagt sind.

– Das Mitbringen und Konsumieren von Alkohol und anderen Drogen ist auf dem gesamten Schulgelände verboten.

– Im gesamten AWG gilt absolutes Rauchverbot.

– Jeglicher Handel auf dem Schulgelände bedarf der Genehmigung durch den Schulleiter.

– Wertsachen und Geldbeträge sollten nur mitgebracht werden, soweit unbedingt erforderlich.

– Bekanntmachungen durch Aushänge und Werbung jeglicher Art dürfen nur mit Genehmigung an den dafür vorgesehenen Stellen angebracht werden. Die Verantwortung für das SV-Brett trägt die SV.

– Schulfremden Personen kann der Aufenthalt im schuleigenen Bereich untersagt werden.

 – Sollte die Lehrperson 10 Minuten nach Unterrichtsbeginn nicht im Klassenraum anwesend sein, meldet sich der Klassen- bzw. Kurssprecher oder ein anderer Schüler im Sekretariat.

Pausenordnung

– In den großen Pausen verlassen alle Schüler ihre Unterrichtsräume und begeben sich auf den Schulhof oder in die Eingangshalle. Nur die Oberstufenschüler dürfen das Schulgelände verlassen. Sie unterstehen dann nicht mehr der Aufsicht der Schule.

– Nach dem ersten Klingelzeichen begeben sich alle Schüler zu ihren Unterrichtsräumen, damit der Unterricht mit dem zweiten Klingelzeichen beginnen kann.

Schulversäumnis und Beurlaubung

– Ist ein Schüler durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren zwingenden Gründen am Schulbesuch gehindert, so benachrichtigen die Erziehungsberechtigten oder der volljährige Schüler die Schule am gleichen Tag.

– Bei Beendigung des Schulversäumnisses teilen die Erziehungsberechtigten oder der volljährige Schüler der Schule unverzüglich schriftlich den Grund für das Versäumnis mit.

 – Bei begründetem Zweifel, ob Unterricht aus gesundheitlichen Gründen versäumt wird, fordert die Schule von den Erziehungsberechtigten ein ärztliches Attest, dessen Kosten vom Erziehungsberechtigten selbst zu tragen sind. In besonderen Fällen kann die Schule ein amtsärztliches Gutachten einfordern.

– Ein Schüler kann nur aus wichtigen Gründen auf Antrag der Erziehungsberechtigten vom Schulbesuch beurlaubt werden. Die Beurlaubung muss rechtzeitig schriftlich beim Klassen- bzw. Jahrgangsstufenleiter beantragt werden.

– Unmittelbar vor und im Anschluss an Ferien darf ein Schüler nicht beurlaubt werden. Über Ausnahmen in nachweislich dringenden Fällen entscheidet der Schulleiter, sofern nicht die Schulaufsichtsbehörde zuständig ist.

– Jeder nicht volljährige Schüler, der während der Unterrichtszeit vom Klassen- bzw. Jahrgangsstufenleiter entlassen wird, muss am nächsten Tag eine schriftliche Bestätigung der Erziehungsberechtigten vorlegen.

Versicherungsschutz / Sicherheit

– Jeder Schüler ist während der Unterrichtszeit gegen Unfall versichert. Unfälle sind sofort dem aufsichtsführenden Lehrer und dem Sekretariat zu melden.

– Der Versicherungsschutz gilt nur auf dem Schulgelände und auf den kürzesten Schulwegen.

– Oberstufenschüler, die während der Unterrichtszeit das Schulgelände verlassen, genießen nur dann den gesetzlichen Versicherungsschutz, wenn sie „ den erforderlichen räumlichen, zeitlichen und inneren Zusammenhang mit dem Schulbesuch nicht“ unterbrechen oder beenden.

– Mittelstufenschüler dürfen das Schulgelände nicht verlassen. In begründeten Ausnahmefällen müssen sie die Erlaubnis eines Lehrers einholen.

– Bei Alarm verlassen alle Schüler nach den Anweisungen der Lehrer das Schulgebäude entsprechend den dafür aufgestellten Alarmplänen.

Ausnahmen:

Über Ausnahmen von den Bestimmungen der Schulordnung entscheidet der Schulleiter.

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